21. VBD-Symposium

03.12.2015

Vergünstigte Anmeldung bis 12.11. möglich

Öffentliche Baumaßnahmen sind in Deutschland in der Regel nach Fachlosen auszuschreiben. Der entsprechende Aufwand und das enorme Schnittstellenrisiko sind von der öffentlichen Hand hinzunehmen. Abweichungen vom Regelverfahren müssen gerechtfertigt werden. Trotz dieser vergaberechtlichen Zwänge  haben öffentliche Verwaltungen viele positive Erfahrungen gesammelt, wie für die immer komplexer werdenden Bauaufgaben Ausschreibungen gestaltet werden können, die für den Auftraggeber weniger Schnittstellen – und damit weniger Risiken und mehr Kostensicherheit – bedeuten. Dabei war für die jeweilige Aufgabenstellung zu prüfen, welches Grundkonzept geeignet ist, die besten Ergebnisse zu erzielen. Das erfordert frühzeitige Überlegungen und strategische Entscheidungen sowohl der Vergabestelle aber auch der Nutzer.

Für das 21. VBD Symposium am 3. Dezember 2015 in Berlin konnten wir wieder erfahrene Praktiker aus der Verwaltung gewinnen, die unter der Überschrift

„Mit dem passenden Konzept zum Ziel – Kostensicherheit mit verschiedenen Realisierungsmodellen erreichen“

in diesem Jahr ganz unterschiedliche Hochbauprojekte vorstellen werden. Passend zum Gebäude, zu den jeweiligen Rahmenbedingung und den konkreten Zielen des öffentlichen Auftraggebers wurden unterschiedliche Umsetzungsvarianten ausgewählt, um wirtschaftliche Ausschreibungsergebnisse, mit Kosten die dem zur Verfügung stehenden Haushaltsrahmen entsprechen sowie Planungssicherheit durch verbindliche Preise und Termine zu erreichen. Das Spektrum reicht von sogenannten General- oder Totalübernehmermodellen, über Modelle der Öffentlich-Öffentlichen Partnerschaft (ÖÖP) zu Modellen der Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP). Wichtig ist letztlich nicht der Name des Modells, sondern ob die jeweiligen Strukturen zur Erreichung der anvisierten Ziel geeignet sind. Hier werden die Referenten von Ihren Erfahrungen berichten und unter anderem den folgenden Fragen nachgehen:

  • Welche Faktoren haben zur Wahl des Realisierungsmodells geführt?
  • Welche Ziele konnten erreicht werden und welche nicht?
  • Was sind die Stärken einer gemeinsamen Ausschreibung und der Verzicht auf die Unterteilung in Fachlose?

Anschließend stehen die Referenten wie immer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Bisher gewinnen konnten wir:
  • Ergebnisse und Erfahrungen eines Landesbetriebes mit ÖPP-Verfahren zu Planung, Errichtung und Betrieb von Verwaltungsgebäuden
    Volker Bargfrede, Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB),Kaufmännischer Geschäftsführer
  • Neubau des UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrums – kostensichere Umsetzung einer architektonisch anspruchsvollen Aufgabe als Generalübernehmer-Vergabe
    Martin Adamski, Stadt Cuxhaven, Leiter des Dezernats Bauen, Naturschutz und Technische Dienste
  • Sanierung und Umnutzung unseres denkmalgeschützten Bahnhofs – eine Projektrealisierung in Öffentlich-Öffentlicher Partnerschaft (ÖÖP)
    Ralf Poschmann, Stadt Sangerhausen, Oberbürgermeister
  • Neubau einer Dreifeld-Sporthalle in der Gemeinde Unterlüß – Planen, Bauen und Finanzieren aus einer Hand
    Kurt Wilks, Gemeinde Unterlüß, Bürgermeister a.D.
  • Das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – Welche Neuerungen im deutschen Vergaberecht stehen bevor?
    Dr. Friedrich Ludwig Hausmann, PwC Legal, Partner
  • Die Weichen richtig stellen – Bedeutung und Instrumente zur strategischen Entscheidungsfindung vor Ausschreibungsbeginn
    Hartmut Fischer, VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH, Geschäftsführer
  • Aktuelle KfW-Förderprogramme für Kommunen
    Sylvia Bischoff-Salim, KfW Förderbank, Key Account Managerin

Der Teilnehmerkreis ist bei VBD-Veranstaltungen auf die öffentliche Hand beschränkt, so dass im Anschluss an die praxisnahen Referate wie immer ein reger und kollegialer Erfahrungsaustausch beginnen kann.

Die Teilnahmegebühre betragen 175,00 Euro (inkl. USt) pro Person. In diesem Sonderpreis für die öffentliche Verwaltung sind Kaffeebar, Mittagessen und Symposiumsunterlagen enthalten. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte den untenstehenden Link zum Anmeldeformular.

Teilnehmer, die sich bis zum 12. November 2015 anmelden, zahlen nur 90,00 Euro (inkl. USt) pro Person.
Weitere Informationen: Anmeldeformular
21. VBD-Symposium
Zur Anmeldung nutzen Sie bitte den unten stehende Link zum Anmeldeformular.
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