Neubau und Betrieb eines Bürokomplexes für die Landesregierung Brandenburg in Potsdam

Land Brandenburg - Neubau eines Verwaltungskomplexes für 2 Ministerien
Der Neubau umschließt drei Innenhöfe und bietet durch große torartige Öffnungen verschiedene Blickverbindungen (Bild: STRABAG Real Estate GmbH).
 
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Drittes ÖPP-Projekt für die Landesregierung Brandenburg erfolgreich abgeschlossen

Der Neubau des Bürokomplexes in der Henning-von-Tresckow-Straße in Potsdam dient der weiteren Konzentration von Standorten der Landesbehörden. Bereits 2005 hatte der Brandenburgische Landtag beschlossen, dieses Projekt im ÖPP-Verfahren umzusetzen. Im Laufe der 2009 gestarteten EU-weiten Ausschreibung wurde der Leistungsumfang reduziert, so dass die ursprünglich im Haushalt geplanten Investitionskosten von 60 Mio. € deutlich gesenkt werden konnten. Neben den Preisen für Bau-, Finanzierungs- und Gebäudemanagementleistungen war die Qualität des architektonischen Entwurfs ein wichtiges Vergabekriterium, das mit 55 % in die Gesamtbewertung einging. Der ausgewählte Entwurf weist eine in Büronutzungseinheiten aufgeteilte Gebäudestruktur auf, die flexibel auf künftige Änderungen in Verwaltungsstrukturen reagieren kann.
Öffentlicher Auftraggeber Land Brandenburg, vertreten durch den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB)
Nutzfläche (NF) rund 10.000 m²
Planungs- und Bauzeit 27 Monate (04/2013 bis 06/2015)
Leistungsumfang der VBD ÖPP-Eignungstest; Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen; Strukturierung des Verfahrens und der Vergabeunterlagen, Leistungsbeschreibungen für Finanzierung und Gebäudemanagement, Angebotsauswertungen; Teilnahme an den Vertragsverhandlungen, Mitwirkung bei Entscheidungsvorlagen;
Besonderheiten Präzisierung der Aufgabenstellung im laufenden Vergabeverfahren, freiwillige Übernahme des öffentlichen Mindestlohns nach BbgVergG durch ÖPP-Partner
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