Glossar

Im Bereich alternativer Projektrealisierung und Public Private Partnership
werden viele Fachbegriffe verwendet. Die Wichtigsten erläutern wir hier.
Risikoverteilung

(auch als ÔÇ×RisikoallokationÔÇť bezeichnet): alle Festlegungen zur Verteilung von Projektrisiken zwischen dem ├Âffentlichen Auftraggeber und dem privaten Auftragnehmer. Diese sollten auch im Rahmen eines PPP/├ľPP-Vorhabens dem Risikoverteilungsgrundsatz folgen: ÔÇ×Das betrachtete Risiko sollte jeweils von derjenigen Partei getragen werden, die es am besten beurteilen und beeinflussen kannÔÇť.

Jede Investitionsma├čnahme birgt bestimmte Risiken f├╝r den ├Âffentlichen Auftraggeber. Bei der konventionellen Beschaffung werden diese Risiken vorab oft nicht bewertet. Die Kosten bei Eintritt der Schadensereignisse sind jedoch dennoch zu tragen. Bei PPP/├ľPP kann ein Teil dieser Risiken auf den privaten Partner ├╝bertragen werden.

├ťbertragene Risiken werden vom privaten Auftragnehmer bei seiner Kalkulation ber├╝cksichtigt. Je geringer seine Steuerungsm├Âglichkeiten sind, desto h├Âher wird der Risikozuschlag ausfallen. Daher ist f├╝r jedes Projekt zu analysieren, welche Risiken f├╝r den Privaten aufgrund von Erfahrungen oder Einflussm├Âglichkeiten besser beherrschbar sind und so zu geringeren Kosten f├╝r die ├Âffentliche Hand f├╝hren.

Die Finanzierbarkeit (bankability) einer PPP-Struktur h├Ąngt ebenfalls von der endg├╝ltigen Risikoverteilung ab.
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