Glossar

Im Bereich alternativer Projektrealisierung und Public Private Partnership
werden viele Fachbegriffe verwendet. Die Wichtigsten erläutern wir hier.
F├Ârdermittel

F├Ârdermittel k├Ânnen nach entsprechenden F├Ârderprogrammen des Bundes oder der L├Ąnder in Form von verlorenen Zusch├╝ssen zur Finanzierung eines Projektes zur Verf├╝gung gestellt werden. Dabei sind bei Antragstellung und Mittelverwendung die F├Ârderbedingungen des jeweiligen F├Ârderprogramms einzuhalten und die bestimmungsgem├Ą├če Verwendung der Mittel anschlie├čend in der Regel auch nachzuweisen. Verlorene Zusch├╝sse f├╝hren zu einer Verringerung der Fremdfinanzierung des Projektes, d. h. Finanzierungsbedarf minus Zusch├╝sse entspricht der jeweiligen Bemessungsbasis und damit dem verbleibenden Fremdfinanzierungsbedarf. Je nach Zeitpunkt der Ausreichung der Zusch├╝sse kann sich eine Zwischenfinanzierung in voller H├Âhe des Finanzierungsbedarfs erforderlich machen.

Die Einbindung von F├Ârdermitteln in ├ľPP-Modelle ist in der Regel m├Âglich. Eine wichtige Voraussetzung ist oft, dass der ├Âffentliche Auftraggeber als Mittelempf├Ąnger Eigent├╝mer des Investitionsobjektes ist und bleibt. Dies ist beispielsweise beim Inhabermodell gegeben. In jedem Fall ist die fr├╝hzeitige Abstimmung mit der jeweiligen F├Ârderstelle empfehlenswert.

Eine weitere Form der F├Ârderung sind zinsg├╝nstige Darlehen z. B. der KfW Bankengruppe oder der Europ├Ąischen Investitionsbank (EIB). Anders als bei den Zusch├╝ssen, f├Ârdern diese Banken bestimmte Investitionen mit einer Zinsverg├╝nstigung.
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