Einweihung der beruflichen Schulen in Pinneberg

17.11.2015

Umbau im laufenden Schulbetrieb erfolgreich abgeschlossen

Etwa zwei Jahre nach der Grundsteinlegung im Oktober 2013 fand am 16. November 2015 die feierliche Einweihung für die neugestaltete Kreisberufsschule Pinneberg statt. Viele Gäste aus Politik, Verwaltung und von beteiligten Unternehmen, zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte haben an der Feierstunde auf dem Gelände der Berufsschule teilgenommen.

Das Bauvorhaben umfasst einen Neubau mit ca. 8.700 Quadratmetern Nutzfläche und einen Umbau mit ca. 2.400 Quadratmetern. Zudem wurde die KFZ-Werkstatt neu gebaut und die Anzahl der Parkplätze von derzeit 206 auf 342 erweitert. Rund 25 Millionen Euro hat der Kreis Pinneberg insgesamt in die Maßnahme investiert, davon rund 1,5 Millionen in Ausstattung. Entstanden ist die modernste Berufsschule des Landes Schleswig-Holstein. Sie wird derzeit von rund 3.600 Schülerinnen und Schüler besucht, wovon etwa 1.600 täglich anwesend sind. Hinzu kommen 150 Lehrkräfte.

Zur Eröffnung sprachen die Ministerin für Schule und berufliche Bildung des Landes Schleswig Holstein, Britta Ernst, der Landrat Oliver Stolz, Kerstin Seyfert, Ausschussvorsitzende für Schule, Kultur und Sport des Landkreises, Jens Quade, technischer Direktionsleiter der Fa. Ed. Züblin, sowie der Schulleiter Ulrich Krause.

Landrat Oliver Stolz betonte in seiner Rede die Bedeutung der Investition für den Landkreis: „Wir haben das Geld gut angelegt. Man sollte sich schon bewusst machen, für wie viele Jahre und Jahrzehnte die Menschen von dieser funktionalen und modernen Berufsschule profitieren werden, einer Schule, die die Bildungslandschaft im Kreis Pinneberg weiter aufwerten wird.“

Durchgeführt wurde die Neugestaltung durch die Firma Ed. Züblin AG, die als Generalübernehmer gemeinsam mit der pbr Planungsbüro Rohling AG im Rahmen ihres Angebotes auch das Gesamtkonzept für die bauliche Umsetzung entwickelt hatte. Unter Nutzung zu erhaltender Gebäude waren nicht nur alle architektonischen und die komplexen funktionalen Vorgaben auf dem beengten Grundstück zu erfüllen, sondern auch der Umbau bei vollem Schulbetrieb zu ermöglichen.

Jens Quade vom Bauunternehmen Züblin meinte mit Blick auf die Bauarbeiten daher auch: „Die besondere Herausforderung war es, parallel den Unterrichtsbetrieb aufrechtzuerhalten.“ Er bedankte sich für die Geduld aller Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler, da Beeinträchtigungen nicht immer vollständig vermieden werden konnten. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis als Auftraggeber habe hervorragend geklappt.

Der erste Bauabschnitt des Neubaus wurde schon im August 2014 fertiggestellt. Anschließend wurden ein Teil der Bestandsgebäude abgebrochen, bevor der zweite Bauabschnitt des Neubaus begonnen werden konnte. Bei diesen Abrissarbeiten waren mehr Schadstoffe (z.B. Asbest) als erwartet gefunden worden. Doch die Verzögerungen konnten durch den Generalübernehmer größtenteils kompensiert werden.

Die VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH unterstützte den Kreis Pinneberg beim Ausschreibungsmanagement, der Erstellung der kompletten Vergabeunterlage einschließlich funktionaler Bauleistungsbeschreibung, der Leistungsbeschreibung für die Zwischenfinanzierungs- und Vollwartungsleistungen sowie bei der Bewertung und dem Vergleich der Angebote sowohl in baufachlicher als auch in finanztechnischer Hinsicht.
Weitere Informationen: Pressemeldung des Kreis Pinneberg (externer Link)
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Der Neubau der Berufsbildenden Schulen in Pinneberg von der Seite des Haupteingangs (alle Bilder: VBD).
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Beim Rundgang durch das Gebäude präsentierten die Fachlehrer ihre Räume - hier die Lehrküche.
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In den neuen Kfz-Werkstätten ist deutlich mehr Platz für moderne Lehrausstattung.
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Landrat Oliver Stolz betonte den Wert einer funktionalen und modernen Berufsschule.
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